Hartwig Ohlenbusch aus Neuenburg hielt bei der Sonnenwendfeier am 21. Juni 1998 in Conneforde die "Feuerrede"

(siehe unten / auch in Hochdeutsch)

Tospraak bi de Sünnenwendfier 1998

(Füürreed)

ok int’t Hochdüütsche free överdragen

van Hartwig Ohlenbusch

Ansprache anläßlich der Sonnenwendfeier 1998

Die Zeit vergeht.
Das Rad sich dreht.
Durch Raum und Zeit.
Sternweltenweit.
Nichts bleibt so steh´n.
Muß weiterdreh´n.
Geh mit der Zeit.
Sternweltenweit.
Tu mit daran - ,
so gut es kann.

Ein Spruch von Hermann Pöpken

Tospraak bi de Sünnenwendfier 1998

De Tied, de geiht -
Dat Rad, dat dreiht.
Is nicks nich,
wat so blieven deit.
Is ok nicks nich,
wat stillstahn deit.
Gah mit
dör Rüümde un dör Tiet.
De Padd ist wiet –
steernweltenwiet.

Een Spröök van Hermann Pöpken



Liebe Heimatfreunde,

wieder ist ein Jahr vergangen und wieder haben wir uns hier oben auf dem Heinenberg zusammengefunden. Wieder wollen wir uns beim Sonnenwendfeuer etwas besinnen.
Wir alle wissen, daß das Besinnen in unserer heutigen hastigen Zeit besonders wichtig ist, um nicht das wirklich Wichtige, das Große und das Wunderbare aus den Augen zu verlieren.
"Wunderbar" im wahrsten Sinne des Wortes ist vieles um uns herum, und wenn wir den Wundern genügend Aufmerksamkeit schenken, können wir uns auch an ihnen erfreuen.
Ist es nicht ein großes Wunder, was sich alle Jahre wieder vor unseren Augen in der Natur abspielt? Wenn es dank der Sonnenwärme im Frühling um uns herum grünt und blüht und Schmetterlinge, Bienen und Singvögel ihre Plätze



Leewe Heimatfrünn`,

woller is een Jahr vergahn – un woller hebt wi us hier baben up`n Heinenbarg tohoopfunnen.
Wi hebt us hier bi`t Sünnenwendfüür tohoopfunnen, üm us is`n lüttjen Sett to besinnen.
Besinnen – dat weet wi all – dat ist hüdigendaags ganz besünners wichtig. Begevt wi us doch anners in de Gefohr, dat wi dat Wichtige, dat Groode un dat Wunnerbaare ut de Oogen verleert.
Wenn ick segg "Wunnerbaare", denn meen ick dat so, as dat Wuurt dat seggen deit: Dat, wo man sik över wunnern möt – ja, wo man, wenn man dar recht över nadenkt, rein baff över is.
Or is dat kien Wunner, wenn wi in`n Vörjahr woller soväl Warmde van use leeve Sünn afkriegt, dat dat Gröön utsleit, sik bald de ersten bunten Bleiten

wieder einnehmen. Selbst Einzelheiten dieses Wunderwerks stellen für sich kleine Wunder dar, sei es nun die Blüte des Löwenzahns oder die Augen der Biene.

Bei näherer Betrachtung ist festzustellen, daß alle Lebewesen an bestimmte Standorte gebunden sind, wie z. B. an unterschiedliche Bodenarten. Hinzu kommt noch, daß die Lebewesen der einzelnen Standorte – Tiere, Pflanzen und Pilze – aufeinander angewiesen bzw. voneinander abhängig sind.

Der heutigen Wissenschaft sind diese Zusammenhänge weitgehend bekannt. Alles gründet sich auf den Anpassungsprozeß in dem die einzelnen Arten entstanden und sich entwickelten, der sog. biologischen Evolution. Diese brachte die heute bekannten rd. 1,6 Mio. Arten hervor, von denen wir Menschen nur eine einzige sind. Dessen sollten wir uns immer bewußt sein.

Wie kam es zu dieser Artenvielfalt? Die Wissenschaft führt diese auf das Phänomen der sog. "Mutation" zurück. D. h., daß bei der Vermehrung abweichend von der Norm auch Lebewesen mit geringfügig abweichenden Eigenschaften entstanden. Diese neuen Muster hatten jedoch nur dann eine Überlebenschance, wenn sie mit den veränderten Eigenschaften Vorteile in ihrer jeweiligen Umgebung besaßen und sich damit möglichst gut anpassen konnten.

wiest un wenn wi denn woller de Bottervagels, de Immen un ok de Singvagels to sehn kriegt.

Dat ganze ist een Wunnerwark. Aver ok jedet enkelde Deel – of dat nu n`Bleit van`Hunnbloom of`n Imm is – jedet enkelte Deel is – wenn man sik dat recht bekieken deit – een lüttjet Wunner.
Un wenn man sik dar denn `n bäten mehr mit befaaten deit, denn weet man, up`n Sandbodden findst anner Aarten as up`n Lehm, un in`t Moor woller anner. Ümmer kaamt se all – of Deeren, Planten un Pilzen – goot mitnanner torecht. Se hört tohoop. Se läävt mitnanner un vananner in ehre lüttje Welt.
Wo kummt dat van? Dat het sien`n Grund. Use Wätenschop weet dar vandagen tämlich genau över Bescheed: Siet dat ganze Läben up use Eer in Gang keem, kunnen blots de Aarten överläben, de sik anpassen kunnen, ganz un gar anpassen an de Ümwelt wo se in läben deen, an ehre Ümwelt. Up use Eer levt vandaagen noch 400.000 Plantenarten un 1.200.000 Deerenarten. Een van de rd. 1.600.000 Aarten sünd wi Minschen. Dat möt wi us ümmer woller för Oogen holen.

Wo sünd disse välen Aarten överhaupt entstahn? An sik sünd de enkelten Aarten so programmeert, dat de Nakaamen jüst so sünd, as de Aart wo se tohört. Wi weet all, dat ist so. Un doch passeert dat ok woll mal, dat Nakaamen een spier anners utbildt sünd, as de Moder of de Öllern.
De Wätenschop nennt dat denn "Mutation". Meist kamt söckse verännerte Aarten in ehre Ümwelt nich trecht un starvt gau af. Dat givt aver ok Utnahmen: Wenn de nee‘e Plant or dat nee‘e Deert mit de Verännerungen Vördeele in siene Ümwelt hett, denn kann sik en schlagaartige Vermehrung van dit nee‘e Muster instellen. Un up sone Art un Wies sünd – ganz groff geseggt – ümmer woller nee‘e Aarten entstahn.

Dieses galt selbstverständlich auch für den Menschen. Ausgerüstet mit Verstand und Sprache, konnte er sich fast überall durchsetzen. Und so gelang es ihm schließlich, sich nahezu über die gesamte Erde auszubreiten. Doch bedingt durch unsere lange gemeinsame Entwicklungsgeschichte mit den Tieren haften uns nach wie vor auch noch deren Eigenschaften an. Sehr zum Nachteil unseres sozialen Verhaltens, wie Verhaltensforscher feststellten.

Seit einer verhältnismäßig kurzen Zeit hat sich nun das Verhalten der Menschen gegenüber der Umwelt drastisch verändert: Er paßt sich nicht länger an, sondern gestaltet umgekehrt die Umwelt seinen Wünschen entsprechend. Das jedoch führt zu Zerstörungen riesigen Ausmaßes. Die letzten großen Urwälder werden abgeholzt oder niedergebrannt. Überall werden Tag für Tag große Flächen mit Beton oder Asphalt versiegelt und sind damit für den Naturhaushalt verloren. Immer mehr Giftstoffe geraten auf das Land und damit auch in das Wasser. Und das weltweit. Die kulturhistorisch gewachsenen Erscheinungsbilder im Umfeld von Städten und Dörfern werden fortschreitend zerstört. Ein Beispiel finden wir dafür gerade hier in Conneforde vor.

Die Neugestaltung auf unserer Erde bringt in einem nicht zu verantwortenden Umfang die alte natürliche Harmonie aus dem Gleichgewicht und schadet damit dem Lebensumfeld des Menschen. Der Zug der negativen Umweltveränderungen ist politisch, gesetzlich und finanziell so in Schwung gesetzt worden und birgt eine derartige Dynamik, daß er nicht mehr auszuhalten ist.

Noch ungleich bedrückender ist jedoch die Tatsache, dass Genforschern der Code des Lebens generell bekannt ist. Laufend erhalten wir aus den Medien neue Meldungen über die "DNS" – Wissenschaft. In den Laboratorien der Gentechnologen werden bereits völlig neue Moleküle zur "Herstellung" neuer

Dat ganze leep – ik hev dat all mal seggt – ünner de Överschrift "Anpassen an de besünnere Ümwelt".

Dat gull ok för de Minschen. Mit sienen Verstand un mit siene Spraak kunn he meist allerweerns Foot faaten, un so het he sik ja ok meist över de ganze Eer utbreeét. Over dar brükt we us nu nix up inbillen, wiel wi – un dat hevt Forschers klaar naawiest – ümmer noch Gewohnheiten van Deeren an us hevt. Un de sünd leider nich blots to´n Vördeel.

Siet´n korte Tiet het sik nu välens schlagaartig ännert: De Minsch het uphört, sik siene Ümwelt antopassen. He is nu darmit anfungen, de Ümwelt so to ännern, as he sik dat wünschen deit. De Minsch verwannelt un verschannelt de Eer. De lesden grooden Urwaldflaagen weerd radikaal daalsaagt of daalbrennt. Allerwegens weerd jeden Dag groode Flaagen mit Beton of Asphalt pottdicht maakt, un sünd darmit för de Ümwelt verlorn. Mehr un mehr Gift kummt up dat Land und darmit ok in´t Water. Un dat weltwiet. Mehr un mehr ok ward dat schöne Bild von feine Gägenden, so as dat hier in Cunnfoor ok is, to Schann maakt.

De nee‘e Welt, de sik de Minsch trechtmaakt, bringt de Harmonie van de Natur, de in Jahrmillonen entstahn is, ut´t Gliekgewicht. Wi könt dat ganze Spillwark nich ton Stillstand bringen, dat Rad nich woller trüchdreihn – wi könt nicht gegen Windmöhlenflögeln anriehen. Das ganze is nich mehr uptoholen.

Noch väl schlimmer is, dat de Minsch van vandagen dat Strickmuster van dat Läben öberhaupt kennt. Dar meen ik de Wätenschop mit, de sik achter de Bookstaaben "DNS" verbargen deit. Wi sünd dar in´n Oogenblick fix mit bi de Hand, disse Kenntnissen in Gentechnologie ümtosetten.

To´n ersten Maal entstaht in de Glöös van us Biochemikers nee‘e Molekülen. Lüttje Boosteenen för nee ´e Aarten. Hier ward nich herstellt,

Arten entwickelt, naturfremder Arten für die industrielle Vermarktung im Sinne der Geldinvestoren.

Wir müssen davon ausgehen, dass die neu konstruierten Pflanzen- und Tierarten vorhandene Arten verdrängen, für die dann evtl. Reservate eingerichtet werden müssen! Es stellt sich hier doch allen Ernstes die Frage nach dem Sinn des Ganzen. Schließlich bestehen doch für den Menschen keinerlei Bedürfnisse nach neuen Arten.

Bezüglich des sog. "Klonens" ist uns wohl nur die Spitze des Eisberges bekannt. Ohne auf diesen Wahnsinn näher einzugehen, muß doch die Befürchtung zum Ausdruck gebracht werden, daß der Mensch auch vor dem Klonen seiner eigenen Art nicht zurückschrecken wird.

Mit dieser sog. "intellektuellen Evolution" geht die biologische Evolution, deren Kind wir sind, dem Ende entgegen.

Durch die Weckung primitiver Instinkte wünschen wir uns einen immer größeren Lebensgenuß durch neue Industrieprodukte, was wiederum das propagierte Wachsen unserer Wirtschaft nach sich zieht. Und durch die gezielte Weckung von Bedürfnissen will eine beständig steigende Anzahl von Menschen immer mehr Vermögen, Geld und Macht. – Einschränkung ist nicht gefragt.

Aufgrund der enormen Erweiterung des technischen Wissens hat sich die winzig kleine Art Mensch zum Riesen entwickelt. Aus dem Faustkeil wurde die Atombombe. Ja, er kann jetzt Berge versetzen und innerhalb kürzester Zeit die gesamte Kultur unserer Erde vernichten. Und er wird auch nicht davor zurückschrecken, wenn er das heutige Denken und Trachten beibehält und sich nicht beherrscht.

wat in de Natur paßt , nä – hier ward uttüffelt, wat de Minschen paßt – oder de Industrie oder genauer geseggt de Geldinvestoren.

Wi mööt darmit räken, dat de Minsch sik ganz nee‘e Planten – un Deerenaarten tüchten oder bäter gesegt tohoopfummeln deit, de alle annern ünnerkriegen doot. Wi hevt ok all hört van dat Klonen. Man dat is blots de Spitz van´n Iisbarg. Van dat Klonen van Minschen will ik hier nich schnacken. Aver de Gefahr besteiht ok. – Nich uttodenken!

De Verännerungen up disse Eer kaamt mehr un mehr in de Hand van us Minschen. Un wo de Natur dusende van Johrn to brükt het, dat kann de Minsch nu in´n korten Sett. Säker weerd eenes Daags Schutzstäen för de olen Aarten inricht`, wo sik ok nicks mit de neetüchten Aarten vermischen kann. Aber man möt sik doch na den Sinn van dat Ganze fragen.

"Intellektuelle Evolution" nennt sik dat, wat de Minschen dar utbröen dot. Un darmit is dat, wat van sülms un van sik herut enstahn deit – war wi sülms een Kind van sünd – an Enn.

Mit use primitiven Instinkten willt wi ümmer mehr dat Läben geneten, willt mehr Industrieprodukten, mehr Wassen van use Wirtschaft. Un ümmer mehr un mehr Minschen willt ümmer mehr un mehr: Vermögen, Geld un Macht. – Van Inschränken kanns narns wat hörn un läsen.

De bitlang winzige Minsch, de lüttje Zwerg, is mit dat Wäten, wat he vandagen het, mit´n mal to´n Riesen wurn. Ut den steenern Fustkiel in siene Hand sünd Atombomben wurn. Ja, he kann nu Bargen versetten un ----- in`n paar Minuten de ganze Kultur van use Welt, de in Jahrdusenden dör harte Arbeit upboet wurn is, to Schann maken.

Un dat deit he ok, wenn he dat Denken und Trachten, wat he vandaagen noch an sik het, nich in`n Tögel holt.

Nie zuvor standen dem Menschen durch die Fülle von Wissen und Technik so viele Möglichkeiten offen, wie in unserem Jahrhundert. Aber genau so groß ist die Ratlosigkeit über die anzustrebenden Ziele: Wollen wir die Verwirklichung der sozialen Menschenrechte oder wollen wir den rücksichtslosen Wettbewerb zu Lasten der Schwächeren fortsetzen? Die sozialen und gemeinschaftstragenden Werte sind unserer Ellenbogengesellschaft eher hinderlich als erstrebenswert!

Konrad Lorenz und auch andere bedeutende Verhaltensforscher wiesen bereits vor Jahrzehnten auf die Todsünden der zivilisierten Menscheit hin. Aber man schlägt die Warnungen in den Wind, weil sie der amerikanisch/ materialistischen Betrachtungsweise entgegenstehen.

Nicht das dem Wohl der Allgemeinheit verpflichtete volkswirtschaftliche Denken steht im Vordergrund, sondern rücksichtslose betriebswirtschaftliche Erwägungen stehen oben an. "Rendite" ist das Schlagwort. Für die Kapitalvermehrung der Aktionäre und Investoren ist nahezu jedes Mittel recht. Die unersättliche Gier, immer noch mehr haben zu wollen, sowie das grenzenlose Machtstreben, aber auch die Angst, von anderen übervorteilt zu werden, steckt immer noch in uns Menschen. Weil wir noch immer nicht unseren Verstand richtig einsetzen. Weil das abgünstige Denken der Tiere noch immer in uns steckt. Wie ist es sonst zu erklären, daß Menschen, die durchaus ein materiell abgesichertes Leben führen können, noch immer unzufrieden sind?

Tritt die Menschheit ohne Aussichten in die Zukunft? Es sieht fast danach aus! Ein bißchen Hoffnung gibt uns die Wissenschaft denn doch noch: Konrad Lorenz stellt fest: "Jede Gefahr verliert viel von ihrer Schrecklichkeit, wenn ihre Ursache erkannt wird".

Es wäre daher wohl das Allerschlimmste, wenn wir resignieren würden. Wir

 

Dat het noch nie nich `ne Tiet gäben, wo de Minschen soväl Wäten un soväl Technik harn, as in us Jahrhundert. Man se weet sik kien Raat över dat "Wohen". Willt wi soziale Minschenrechten, or willt wi den totalen Wettbewerb up`n Rüch van de Swacken? Wat bitlang Wert un Bestand har, as Goodhartigkeit, Anstännigkeit, Gemeensinn un Familie ward vandaagen minnacht. Dorvör is twüschen de Ellenbogens kien Bott mehr!

Konrad Lorenz un anner groote Verholnsforschers hevt dar all vör Jahrteinten up henwiest, wo us Volk an kranken deit. Aver man lustert dar nich up oder will dar nich up lustern, wiel dat nich in dat hüdige amerikanisch/ materialistische Weltbild passen deit.

Nich Volkswirtschaft, un darmit eenzig un alleen dat Goode vör`t Volk – un dar hört dat ganze Läben van use Natur mit to – steiht vöörn. Nä, vandaagen ward betriebswirtschaftlich dacht. Dat möt vör den enkelten Betriev – un dar staht bi groode Konzerne Lüe mit unmünnig väl Geld achter – so väl bringen at irgens geiht. Rendite ist das Schlagtwuurt.

De Gier na ümmer mehr, un dat Machtsträben, ok de Angst, dat annersweck woll noch mehr hevt of kriegt, sit noch ümmer in us Minschen, wiel wi usen Verstand noch nich richtig brüken dot, wiel wi ümmer noch afgünstig denkt as de Deeren. Wo kann`t anners angahn, dat Minschen de allens hevt, ümmer noch untofräen sünd?

Geiht de Minscheit ahn Utsichten in de Tokunft? Dat let meist so!.

Een bäten Haapen gift us de Wätenschop denn doch: Konrad Lorenz schrift darto: Jede Gefahr verlütt väl van dat Furchtbaare, wenn man wet, wo se tostann kummt!

Resigneern weer woll dat Allerschlimmste, wat wi maken kunnen.

Laat us darüm dat Haapen nich togäben. Man wi schullen us ok besinnen. Säker gift dat in us lüttjet Ümfeld Dingen, war wi wat an bätern köönt.

dürfen die Hoffnung auf eine Einsicht nicht aufgeben. Laßt uns bei uns selbst beginnen.

Wenn wir uns etwas Neues vornehmen, sollten wir uns die Zeit nehmen, es vorher zu Ende zu denken. Und ggf. sollten wir die Courage aufbringen, uns von zweifelhaften Vorhaben zu distanzieren.

Laßt uns versuchen, ein anständiges Leben zu führen, uns fördernd für unsere Familien einzusetzen und ein Vorbild für unsere Kinder zu sein.

Laßt uns versuchen, unseren Möglichkeiten entsprechend etwas für unsere Heimat – unseren Lebensraum – zu leisten.

Laßt uns versuchen, so wie es hier unter mir auf der Steintafel geschrieben steht, laßt uns versuchen, unseren Ahnen würdige Nachfahren und unseren Enkeln würdige Vorfahren zu werden!

Laat us de Tiet nehmen, allns to Enn to denken, vör alln Dingen, wenn wi wat Nees in de Hand nähmt. Un wenn wi denn een ungood Geföhl kriegt, denn laat us lever de Hann` darvon laten.

Laat us versöken, anstännig to läben, to use Familien to stahn un een Vörbild för use Kinner to wän.

Laat us versöken, ok`n bäten wat Goods, een lüttjen Bidrag för use Heimat – usen Läbensruum – to leisten.

Laat us versöken, so as dat hier ünner mi up de Steentafel steiht, laat us versöken "Us Ahn`n un Enkel würdig to wäsen"!

Ó Alle Rechte beim Autor